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05.01.2010
Beitrag beim Deutschlandradio Kultur
Vernetzte Politik http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/kritik/1098592/
10.11.2009
REBOOT_D DIGITALE DEMOKRATIE - ALLES AUF ANFANG!
Das Buch ist endlich in der Druckerei
Hier die Online Version
Reboot_D Digitale Demokratie - Alles auf Anfang
EINE UNKONFERENZ. Berlin, 22. September, 9 - 19 Uhr.
Homebase, Köthener Str. 44. Programm-Download (pdf)
hier
Neu! Aktuelles David Weinberger-Interview zu Web-Politik weiter unten auf dieser Seite
Reboot_D Folgeaktivitäten: hier diskutieren (Das Reboot_D Wiki ist ab
jetzt offen : Bearbeiten, Seiten anlegen ist für alle möglich)
to reboot : ein laufendes System während des Betriebs neu starten, mit frisch geladener Software
reboot-d : eine Unkonferenz, in der wir überlegen, wie sich das demokratische System von unten neu beleben kann,
durch die Anwendung der offenen Technologien und sozialen Praktiken des „Web 2.0“, in konkreten kleinen Web-Projekten
(vgl. auch reboot britain, Rebooting America)
Beim Start der deutschen Demokratie, damals in der Paulskirche, ging es um eine ganz
neue Form der Selbstbestimmung
und Selbstorganisation. Das Medium der Demokraten
war die Flugschrift, ihre Technologie war die Druckerpresse.
Dann kamen die
Massendemokratie und die Massenmedien. Aber dieses System, wir alle spüren das, hat
sich festgefahren.
Und jetzt, zu Beginn des neuen Jahrhunderts, haben wir plötzlich eine neue, faszinierende,
unfassbar mächtige Form
von politischer Kommunikation und Vernetzung, die allen
BürgerInnen offen steht, sofort.
Versetzen wir uns also zurück in die Situation der demokratischen Pioniere.
Statt Feder
und Bleisatz haben wir die Maus und das Netz.
(Und Mobiltelefone mit Netzverbindung,
Kamera und Aufnahmefunktion.)
Was wird dadurch möglich? Wie könnte ein Neustart aussehen? Was sind die Konturen
einer digitalen Demokratie?
Wie kann man die Werkzeuge und Medien ganz konkret
einsetzen? Auf welchen ganz konkreten Politikfeldern?
Hier ist ein aktuelles Interview, das Ulrike Reinhard mit David Weinberger über den
Einfluss des Web auf die Politik geführt hat.(David ist Web-Theoretiker, Autor von „Cluetrain
Manifesto“, „Small Pieces Loosely Joined“, „Everything is Miscellaneous“,und wird auf der
Unkonferenz perLivestream zugeschaltet):
Um solche Fragen zu diskutieren, treffen wir uns in Berlin. Hier zwei kurze
Video-Statements der Initiatoren:
Es geht also nicht darum, uns gegenseitig noch einmal das Web-Evangelium zu
verkünden. Es geht nicht darum, den alten politischen Akteuren einen neuen PR-Kanal zu
erschließen, um „die Menschen draußen“ besser zu erreichen. Und es geht eher nur am
Rand um „Netzpolitik“, also um den besonderen Ausschnitt der Politik, der das Internet
selbst zum Gegenstand hat.
Es geht darum, wie man die neuen Technologien und Praktiken anwenden kann. In kleinen,
schnellen, überschaubaren Pilotprojekten, die zu mehr „Demokratie von unten“ führen: zu
mehr Transparenz, Vernetzung, Austausch, Engagement, Selbstorganisation. Idealer Weise
nicht nur für Netzbewohner, sondern für ganz normale BürgerInnen.
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